Sattel


Bei manchen Pferden ändert sich die Passform recht oft (Muskelauf- oder -abbau, Gewichtszu- und -abnahme, Wachstum). Ich biete einen Check mit dem Impressions-Pad an.

 

Zähne


Die Pferdezähne schieben jährlich einige Millimeter nach, um den Abrieb beim ständigen Essen von rauen oft etwas sandigen Fasern auszugleichen. Bei der Ernährung wie sie in den heute gegebenen Haltungsformen üblich ist, findet dieser Abrieb meist nicht in genügendem Ausmaß statt. Es kann auch sein, dass die Pferde z.B. infolge verspannter Muskelgruppen ihr Gebiss unregelmäßig benutzen. In der Folge bilden sich Haken und Spitzen. Das, aber auch Verletzungen, können die Ursache sein für zahnbedingte Rittigkeitsprobleme und Verdauungsstörungen, unbemerkte Schmerzen oder Unwohlsein. Es ist ein Vorteil, die Zähne so oft wie möglich zu checken, z.B. einfach mal hinzusehen, wenn das Pferd gähnt. Man kann auch mit den Fingern nachfühlen oder die Kiefer gegeneinander verschieben. Eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle ist unerlässlich.

 

Hufe


Fehlstellungen der Hufe, auch wenn die Abweichung nur im Millimeterbereich liegt, führen zu Verschiebungen der physiologischen Achsen in den darüber liegenden Gelenken. Dadurch werden zusätzlich zur normalen sportlichen Belastung degenerative Gelenkveränderungen begünstigt. Wenn die Zehen zu lang werden, ändert sich der Winkel der Fessel zum Boden, er wird kleiner. Infolgedessen ändert sich die Verteilung der Zugkräfte auf die Sehnen. Hier ergibt sich eine Überbelastung des Fesselträgers. Diese kann sich wiederum bis zu einem Karpaltunnelsyndrom weiter ausdehnen. Jede Abweichung an den Hufen, z.B. auch durch einen unkorrekten Beschlag mit zu engen Eisen, wird sich negativ auf Gelenke, Sehnen und Bänder auswirken. Deshalb sollten bei den Beschlagsintervallen keine Kompromisse eingegangen werden.

 

Entwurmung


Ich würde zu regelmäßiger Entwurmung 2-4 mal im Jahr raten. Wer Probleme sieht durch die chemische Belastung des Pferdekörpers und auch weil häufig diskutiert wird, dass sich Resistenzen gegen die eingesetzten Wurmmittel bilden, kann den Kot gezielt auf Parasiten testen lassen, wobei eine einzelne Probenentnahme nicht genügt.

 

Impfen


Es ist sicher nicht sinnvoll jedes Pferd gegen alles zu impfen. Neben den Kosten haben die Impfungen auch ihre Nebenwirkungen. Dieses Thema sollte im Einzelfall mit dem Tierarzt besprochen werden. Unbedingt sinnvoll und notwendig ist die Tetanus-Schutzimpfung (für Pferd & Reiter).