Die pulsierende Magnetfeldtherapie zählt zu den ganzheitlichen naturheilkundlichen Verfahren. Sie wird ergänzend zu schul- und alternativ-medizinischen Behandlungsformen eingesetzt.

Magnetfelder durchdringen den menschlichen und tierischen Körper vollständig. Prinzipiell beruhen alle Vorgänge im menschlichen und tierischen Organismus auf elektrochemisch-magnetischen Phänomenen. Die Körperzellen besitzen eine elektrische Flächenspannung von 70 bis 90mV, die dazu dient, den Natrium-Kalium-Calcium-Ionenaustausch zu fördern. Gesunde Zellen halten die Potentialdifferenz der Zellmembran durch aktiven Ionen-Transport aufrecht. Erhöhungen oder Verminderungen der Potentialdifferenz bewirken z.B. eine erhöhte oder verminderte Sensibilität der Nervenzellen. Daraus resultiert u.a. eine zu hohe bzw. zu niedrige Muskelspannung. Auch die Durchlässigkeit der Zellmembrane für Moleküle, z.B. im Blutgefäßsystem, wird durch Potentialdifferenz und Elektrolythaushalt geregelt. Davon hängt wiederum die Versorgung der Zellen z.B. der Haut oder der Verdauungsorgane ab.

„Durch die Behandlung mit pulsierender Magnetfeldtherapie konnte eine deutliche Erweiterung der Gefäße beobachtet werden, außerdem stieg der Sauerstoff-Partialdruck an. D. h., dass die Zellen mehr Sauerstoff aufnehmen. [...] Sauerstoff und Nährstoffe dringen durch die Zellmembran in die Zelle, Schlacken und Gifte werden hinausgeschafft. Die Mitochondrien, die wie ein Ofen funktionieren, sind die Kraftwerke der Zelle. Ein Ofen kommt nur in Gang, wenn er Brennmaterial und genügend Luft hat. Ein Ofen produziert bei der Verbrennung Wärme, die Zelle Energie. 50-70 % dieser Energie braucht die Zelle zur Selbsterhaltung, den Rest zur Zellteilung, als Kraftreserve oder zur Regeneration.“
(Knop Medizintechnik)

Diese Prozesse werden durch die pulsierende elektrische Magnetfeldtherapie unterstützt. Das zugrunde liegende Wirkprinzip ist, dass der eisenhaltige Blutfarbstoff Hämoglobin, der den Sauerstoff im Blut transportiert, magnetische Eigenschaften besitzt.

 

Wirkungen der Magnetfeldtherapie


  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Normalisierung des Elektrolythaushalts der Zellmembranen
  • Förderung der körpereigenen Abwehr und Selbstheilungsregulation
  • Linderung akuter und chronischer Schmerzzustände
  • Entkrampfende Wirkung bei Schmerzzuständen infolge Rheuma, seelisch-nervöser Ursache oder bei asthmatischen Erkrankungen
  • Beschleunigter Abbau von Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen
  • Schnellere Regeneration der Haut
  • Harmonisierung des Nervensystems und der Psyche

 

Sich daraus für die Pferdetherapie ergebende komplementäre Einsatzmöglichkeiten


  • Muskelverspannungen
  • Rückenerkrankungen
  • Arthrose/Arthritis
  • Erkrankungen von Sehnen und Bändern
  • Nervosität oder Antriebslosigkeit
  • Phlegmone
  • Ödeme
  • Sommerekzem
  • Wundheilungsstörungen
  • Immunschwäche • Regeneration
  • Allgemeine Prophylaxe

„Eisen ist der Sauerstofftransporteur in unserem Körper und das Mineral spielt auch für den Stoffwechsel der Zellen eine wichtige Rolle. Wird es magnetisiert, bekommen die Zellen einen Energie-Push, der sie besser und schneller arbeiten lässt.“
Dr. Linus C. Pauling – Nobelpreisträger für Chemie